News | 29.01.2010
Apple iPad
Die Zukunft ist flach
Heilsbringer iPad? Nicht nur Verlage reiben sich seit der Ankündigung des neuen Tablet-PCs von Apple die Hände, auch die Videospielhersteller frohlocken angesichts der Möglichkeiten, die das nur 700 Gramm schwere und 1,3 Zentimeter dünne Gerät bietet.
Apple
Epic-Sprecher Marc Rein etwa könnte sich gut vorstellen, dass die Unreal Engine 3 auch auf diesem Gerät zum Einsatz kommen wird, nachdem sie schon auf dem iPhone 3GS funktioniert. Aber auch EA hat Gefallen an der flachen Flunder gefunden und stellte für Steve Jobs Pressekonferenz eine "Need for Speed"-Demo zur Verfügung, bei der die Autos in einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten über das 9,7 Zoll große Display flitzten. Gesteuert wird hierbei direkt über das bewegungssensitive Display.
Neben der Spielerei soll das iPad in erster Linie als Multimedia-, Surf- und Lesezentrale zum Einsatz kommen. Der Tablet-PC kommt mit unterschiedlicehn Speichergrößen und Ausstattungen auf den Markt. Das Basisgerät mit 16 GB Speicher und einem WLAN-Modem kostet etwa 500 Dollar.
Das "Premium"-Modell mit 64 GigaByte, WLAN-Modem und der Möglichkeit, über ein UMTS-Modul online zu gehen, wird für rund 830 Dollar zu haben sein. Gefüllt werden soll der Platz mit HD-Filmen, E-Books, Zeitungen oder Musik aus dem iTunes-Store. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte: Besonders das Fehlen einer Webcam, eines Steckkartenslots und eines USB-Anschlusses bescherten Apple herbe Kritik. Auch der Akku, der für zehn Stunden reichen soll, kann Apple-typisch nicht gewechselt werden. Deutsche Preise und der Veröffentlichungstermin sind derzeit nicht bekannt.


