Kein Sex ist auch keine Lösung: Die besten Tipps zur Trennung

Freitag, 02.12.2011 09:50

Wie macht man am besten Schluss? Wir haben einige Tipps gesammelt, damit die Trennung reibungslos über die Bühne geht. Seit gestern ist die Komödie "Kein Sex ist auch keine Lösung" in den Kinos zu sehen. Für Tom gibt es hier nur eine Regel: Dreimal Sex, dann ist's vorbei!

Das Herz pocht heftig beim Gedanken an das nächste Date, aber gefragt ist schnöde Untätigkeit. Denn anrufen darf man ja erst nach zwei Tagen. Oder waren es drei? Man kennt sie aus Film und Fernsehen oder auch als Tipps vom besten Freund: die Date-Regeln. Wer anrufen sollte, wann der erste Sex erlaubt ist, was man erwarten kann und einfordern sollte, ist klar in diesen ungeschriebenen Richtlinien verankert. Aber in "Kein Sex ist auch keine Lösung" (Kinostart 01. Dezember 2012) legt Werbemann Tom Moreno (Stephan Luca) seine Regeln lieber selbst fest. Und im Grunde gibt es nur eine: Dreimal Sex, dann ist's vorbei! Erst als er bei Elisa (Marleen Lohse) die gleiche Festlegung vorfindet, wird ihm bewusst, wie unsinnig solche selbstauferlegten Zwänge sein können. Diese Erkenntnis nehmen wir zum Anlass, um euch noch einmal die wahnwitzigsten Date-Regeln vorzustellen.

Ich bin dann mal weg
Wer unter der Woche ein Date verabredet, darf die Uhr auf keinen Fall aus dem Blick lassen. Denn spätestens um Mitternacht heißt es: Sorry, Darling, ich muss gehen. Schließlich kann sich nur, wer keine Arbeit hat, die ganze Nacht mit seiner neuen Flamme vergnügen. Nicht wahr? Und solide Partner mit geregeltem Gehalt stehen eindeutig höher im Kurs.

Und es war wie beim ersten Mal
Man darf sich auf keinen Fall unter Wert verkaufen. Deswegen müssen vor allem Frauen mit ihrer Unerreichbarkeit hausieren gehen. Beim ersten Rendezvous darf der Mann sie höchstens mit einem freundlichen Wangenkuss an der Haustür verabschieden. Weitere, intimere Maßnahmen dürfen erst ab der dritten Verabredung ergriffen werden. Schwierig wird's dann, wenn wie bei Elisa und Tom der Sex das eigentliche Ziel des Dates ist.

Kein Schwein ruft mich an
Wohl die am meisten verbreitete Regel betrifft das "Telefonieren danach". Die erste Verabredung ist vorüber und man sitzt schmachtend zuhause vorm Telefon und schlägt sich auf die Finger, um sich den Anruf beim neuen Traumpartner zu verkneifen. Denn Telefonverkehr gibt's allerfrühestens am dritten Tag. Sonst könnte der andere womöglich denken, man hätte Interesse. Undenkbar! Außerdem heißt es: Ladies, zügelt euch, denn hier darf ausschließlich der Mann in Aktion treten.

Dieser Anschluss ist zur Zeit nicht zu erreichen
Und was, wenn man seinen Date-Partner einfach nicht mehr interessant findet und abservieren möchte? Persönlich einen Korb zu erteilen ist ja für beide Parteien eher unangenehm. Da richtet man sich doch lieber nach dem Date-Codex: Bei Desinteresse geht man einfach nicht mehr ans Telefon. Wer dreimal niemanden erreicht, kann sich so seinen Teil denken. Außer der Angerufene ist bekanntermaßen schwerhörig….

Da hab ich leider schon was vor
Es geht auch noch verrückter: Wer sich am Wochenende für ein Date verabreden will, sollte früh planen, denn nach dem Mittwoch wird nichts mehr ausgemacht. Warum? Wer dann noch nichts geplant hat, ist ganz sicher unbeliebt, unsozial oder verzweifelt auf der Suche. Und sowas will schließlich keiner haben. Spontanität ist bei dieser Norm offensichtlich nicht erwünscht.

Menschen können schon ganz schön verrückt sein, wenn es um die Beziehung zwischen den Geschlechtern geht. Oder um die dazugehörigen Benimmregeln. Zum Glück sind diese Irrungen und Wirrungen meist eher komisch als tragisch. Bei "Kein Sex ist auch keine Lösung" wird es rund um Beziehung und Date auch oft skurril und aberwitzig. Doch bei echten Gefühlen werden sonderbare Date-Regeln letztendlich über Bord geworfen. Wie das genau zugeht und ob es auch bei Elisa und Tom klappt, sehen alle Fans von romantischen Komödien seit 01. Dezember im Kino.

Trailer von "Kein Sex ist auch keine Lösung"

kb, 02.12.2011 09:50

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