Heimkinofeeling für Cineasten – die schönsten Filmplakate selbst drucken

27.05.2016
Metropolis Filmplakat

Seit es Filme gibt, gibt es auch Filmplakate. Als Werbemittel haben sie im digitalen Zeitalter zwar geringfügig an Bedeutung verloren, sind aber zusammen mit Trailern immer noch ein zentrales Aushängeschild neuer Kinofilmproduktionen. Klassiker mit Audrey Hepburn, Marilyn Monroe oder James Dean sind in die Geschichte eingegangen und werden als Posterdrucke mittlerweile in jedem Baumarkt verkauft – Original-Filmplakate wie das des Stummfilmklassikers Metropolis kosten inzwischen gar mehr als eine halbe Millionen Euro. Wer die eigenen vier Wände mit einem ausgefalleneren Plakat oder DVD-Cover aus seiner Filmsammlung schmücken will, hat dazu mehrere Möglichkeiten.

Was soll an die Wand: Filmplakat, DVD-Cover oder Teaserplakat?
Während bis zum Jahr 1920 die frühen Kinoplakate nur aus reinem Text bestanden, werden heute meist markante Filmszenen oder die Schauspieler abgebildet. Die Bilder sollen die Stimmung und den Inhalt des Films andeuten und gleichzeitig so ansprechend aussehen, dass sie sich auch ohne Probleme als Wand-Deko eignen. Sehr viele Filmplakate kopieren jedoch den Aufbau früherer Plakate – die Motive wiederholen sich und Nahaufnahmen von Augen sind für Horrorfilmplakate inzwischen ebenso ein Klischee wie im Bett liegende Pärchen für Liebeskomödien.

Auf Teaserplakaten, die bereits vor der Erstaufführung mit Szenen aus dem Film werben, oder den später folgenden DVD-Covern sind sehr häufig die einprägsameren und künstlerisch wertvolleren Motive zu sehen. Die DVD-Hülle von "American Beauty" zeigt bspw. ein Meer aus roten Rosenblüten, die die Schauspielerin Mena Suvari bedecken, während das spätere Filmplakat den Fokus auf eine einzelne Rose setzt.

Wer noch ein außergewöhnliches Bild für seine vier Wände sucht, kann sich auf der Webseite shortlist.com von den 25 besten Motiven bekannter Teaser-Plakate inspirieren lassen. Liebhaber von klaren Strukturen sollten unter diesen minimalistischen Filmpostern fündig werden, mit denen sich in der Wohnung gezielt Akzente setzen lassen.

Kleinformatiges selber drucken, Großes drucken lassen
Oft werden Filmposter in speziellen Posterläden oder auf Fohmmärkten verkauft. Durch die Produktion von hohen Stückzahlen und die langen Lagerungszeiten besteht jedoch die Gefahr, dass die Farben schon verblasst oder die Poster eingeknickt sind. Eine gute Alternative ist es daher, sich sein Lieblingsfilmmotiv drucken zu lassen oder es einfach kleinformatig selbst auszudrucken: Für Kinoplakate in Originalgröße, die in Deutschland bei DIN A 1 (56 x 84 cm) oder DIN A0 (119 x 84cm) liegt, bieten sich professionelle Anbieter wie Saal Digital an.

Filmfans, die ihre Wohnung nicht gleich zur Litfaßsäule machen wollen und im Besitz eines DIN-A3-oder DIN A4-Tintenstrahldruckers sind, können sich kleinformatigere Filmplakate auch kostengünstig in hoher Qualität selbst ausdrucken. Wichtig ist bei farbintensiven Bildern oder filigranen Mustern, dass unbedingt ein Tintenstrahler zur Verfügung steht, da Tintenstrahldrucker insbesondere bei Farbbildern eine deutlich höhere Bildqualität als Laserdrucker erreichen.

Bei Posterdrucken sollte man allerdings nicht nur einen guten Tintendrucker verwenden, sondern auch auf die Originalpatronen zum jeweiligen Modell zurückgreifen. Sonst kann es durchaus sein, dass die Farben schon nach kurzer Zeit ausbleichen. Wer z. B. einen Drucker von Brother besitzt, findet auf hq-patronen.de das passende Originalzubehör für sein Druckermodell.

Neben der Qualität der Patronen spielt selbstverständlich auch die Druckauflösung eine große Rolle. Der erforderliche DPI-Wert der Druckerauflösung variiert je nach gewünschtem DIN-Format. Technisch unbedarfte Cineasten können sich die Bestimmung der Bildauflösung, Größe und Skalierung mit kostenlosen Programmen wie PosteRazor leichter machen. Für ein ideales Druckbild sollte man auch hochwertiges Fotopapier verwenden, auf dem die Farben deutlich intensiver wirken als auf normalem Kopierpapier.



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