Cloud-Anwendungen für die Industrie

09.05.2019

Die Datenwolke ist dabei längst kein abstraktes Konzept mehr, sondern befindet sich in den meisten deutschen Haushalten bereits im Einsatz. Im Kern ist die Cloud ein virtueller Stauraum für Daten und Anwendungen. Viele Menschen nutzen sie bereits täglich, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Hauptsächlich nutzen sie die Cloud auf drei verschiedenen Weisen – als Onlinespeicher, bei Cloud-Anwendungen und Streaming-Diensten.
 

Ein weiteres großes Anwendungsfeld sind Onlineanwendungen. Dazu zählen beispielsweise Textverarbeitungsprogramme wie Google Docs, digitale Notizzettel wie Evernote oder Antivirensoftware wie Bitdefender. Diese Anwendungen werden auf Onlineservern verwaltet und können daher unabhängig vom Endgerät genutzt werden. Ähnlich ist es beispielsweise beim Cloud-Gaming. Davon spricht man, wenn Videospiele über Server betrieben werden und beispielsweise über den Browser oder eine App spielbar sind. Auch hierbei handelt es sich um Cloud-Computing.

Cloud-Computing verlagert die Investition für Anwendungsprogramme auf den Anbieter der Dienste und eine der tatsächlichen Leistung entsprechende Gebühr. Das erlaubt es, schwerfällige Entscheidungsprozesse in dem Unternehmen des Bestellers der Dienste abzulösen.

So werden immer mehr Industrien an Clouds anschlossen, wie zum Beispiel Tomra. Mit Tomra Insight werden Lebensmittel Sortiermaschinen zu vernetzten Geräten, die laufend Prozessdaten generieren. Die sichere Cloud-basierte Datenübertragung- und -speicherung, die alle Datenschutzanforderungen erfüllt, wird in Zusammenarbeit mit dem branchenführenden Cloud-Computing-Dienst Microsoft Azure angeboten. Die Überwachungs- und Berichtsfunktionen dieser neuen On-Demand-Plattform, werden vorhandene Systeme zur Prozessüberwachung nicht ersetzen, sondern ergänzen.